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Das perfekte Sprint Planning Meeting

Zu jedem Sprint gehören vier Meetings. Das Sprint Planning Meeting ist das erste. Es wird am ersten Tag des Sprints abgehalten. In dieser Besprechung definiert das gesamte Scrum Team das Sprint Ziel. Und es entwickelt einen Plan für seine Erreichung. In diesem Blogartikel erfahren Sie, wie Ihr Scrum Team das Sprint Planning Meeting optimal nutzt. Hier gelangen Sie zur Sprint Planning Checkliste.

Die Vorbereitung

Der Scrum Master organisiert das Sprint Planning Meeting. Sie oder er sorgt dafür, dass neben einem Besprechungsraum auch das benötigte Material verfügbar ist. Beispielsweise Post-its, ein Flipchart und ein Beamer. Außerdem lädt der Scrum Master den Product Owner, das Entwicklungsteam und gegebenenfalls Stakeholder sowie Fachleute ein. Und stellt die Tagesordnung für das Sprint Planning Meeting auf.

Der Product Owner bereitet sich auf die Besprechung vor, indem sie bzw. er das Product Backlog aktualisiert und den Teilnehmern zugänglich macht. Dazu gehört unter anderem, dass die User Stories für die beiden nächsten Sprints detailliert ausgearbeitet werden. Und zwar so, dass ungefähr fünf bis zehn User Stories in einen Sprint passen. Zudem wird jede User Story mit Akzeptanzkriterien und Prioritäten versehen.

Das Sprint Planning

Der Scrum Master stellt sicher, dass sich die Teilnehmer an das vorab für das Sprint Planning Meeting definierte Zeitfenster (die Timebox) halten. Bei einem vierwöchigen Sprint darf das Meeting maximal acht Stunden dauern.

Im Sprint Planning präsentiert der Product Owner dem Entwicklungsteam die User Stories aus dem Product Backlog mit den höchsten Prioritäten. Dabei erklärt der Product Owner den Product Backlog so, dass alle Anwesenden ihn verstehen. 

Abhängig von seinen Kapazitäten und in vorhergegangenen Sprints erzielten Ergebnissen entscheidet das Entwicklungsteam, welche User Stories es angehen wird. Die Liste mit den ausgewählten User Stories bildet den Sprint Backlog. Anschließend formuliert das Scrum Team gemeinsam ein definitives Ziel für den Sprint. Es liefert eine Antwort auf die Frage: Was muss zum Ende des Sprints fertig sein? Nachdem das Entwicklungsteam die User Stories selektiert hat und das Sprint Ziel klar ist, erstellt das Entwicklungsteam einen Plan für die anstehenden Arbeiten. Dabei werden die User Stories in Aufgaben unterteilt, die sich innerhalb maximal eines Tages erledigen lassen. Diese Aufgaben werden auf das Scrum Board gesetzt. Sie kommen in die „To-Do-Spalte“.

Es hat sich bewährt, dass das Entwicklungsteam zur Optimierung des Plans für jede Aufgabe die damit verbundene Arbeit abschätzt. Es gibt allerdings auch Entwicklungsteams, die lieber direkt anfangen. Denn vielen Menschen fällt es schwer, einzuschätzen, wie viel Arbeit eine bestimmte Aufgabe tatsächlich macht. Es gibt jedoch auch Methoden, die das Einschätzen erleichtern können. Bei Scrum kommen oft die Swimlane Sizing und Planning Poker Methode zum Einsatz.

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