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Was ist Co-Kreation?

Wir werden oft gefragt: „Was ist Co-Kreation?“ und wie hängt das mit Design Thinking zusammen?

In diesem Beitrag gehen wir auf Folgendes ein:

  • was Co-Kreation ist;
  • wie sie in den Design Thinking Prozess eingebunden ist;

Was ist Co-Kreation?

Wikipedia definiert Co-Kreation als:

eine Form der Zusammenarbeit, bei der alle Beteiligten einen Einfluss auf den Prozess und das Ergebnis dieses Prozesses haben, z. B. einen Plan, eine Beratung oder ein Produkt.

Für Organisationen bedeutet Co-Kreation daher, etwas gemeinsam mit Kunden, Klienten oder anderen Stakeholdern zu realisieren. Dies steht in starkem Gegensatz zu den derzeitigen Arbeitsmethoden der Organisationen, die den Kunden kaum einbeziehen, geschweige denn wirklich bei der Entwicklung helfen.

Diese neue Arbeitsweise weist also folgende Merkmale auf:

  • Produktiver Dialog zwischen den Beteiligten
  • Konzentration auf gemeinsam wertvolle Ergebnisse
  • Enthusiasmus und Innovation

Wie Sie sehen, ist Co-Kreation ein umfassendes Konzept. Sie können also auf viele verschiedene Arten mitgestalten.

Drei Figuren vor einem großen Zahnrad

Wie hängt Co-Kreation mit Design Thinking zusammen?

Design Thinking ist eine Methode, um halbstrukturiert von einer komplexen Fragestellung zu einer innovativen Lösung zu gelangen. Design Thinking ist ein Weg, um Co-Kreation in der Praxis zu gestalten.

Bei der Anwendung von Design Thinking durchlaufen Sie die folgenden Schritte:

  1. Der Designprozess, den ein Design Thinker durchläuft, beginnt mit der Auswahl eines Rahmens. Ihr Rahmen ist sozusagen ein subjektiver Ausgangspunkt, z. B. ein Briefing durch einen Kunden.
  2. In der Analysephase wollen Sie vollständig in die Lebenswelt der Nutzer eines Produkts oder einer Dienstleistung eintauchen. Indem Sie Interviews führen und in das Leben anderer eintauchen, können Sie sich ein gutes Bild von Problemen machen. Indem Sie die Dinge selbst erleben, erhöhen Sie die Chance, relevante und innovative Ideen für Lösungen zu erhalten.
  3. Dann beginnt man, Ideen zu entwickeln. Da Sie voll und ganz in das Leben der Nutzer eingetaucht sind, haben Sie eine solide Basis für die Ideenfindung geschaffen.
  4. Die beste Idee wird in der Realisierungsphase entwickelt. In dieser Phase geht es darum, eine Idee so zu entwickeln, dass die Lösung des Problems den Nutzern angemessen vermittelt werden kann. Beim Design Thinking ist es üblich, die Idee in Form eines Prototyps zum Leben zu erwecken.
  5. Schließlich reflektieren Sie die realisierte Idee. Auf diese Weise erfahren Sie von den Nutzern, ob die umgesetzte Idee das ursprüngliche Problem tatsächlich löst.

Die Phasen ‚Framing‘, ‚Analyse‘ und ‚Reflexion‘ werden immer in Zusammenarbeit mit möglichst vielen Beteiligten durchgeführt. Es handelt sich also um Co-Kreation. In den Phasen „Ideen“ und „Realisierung“ arbeiten Sie als Designer oder Designteam meist selbstständig. Allerdings können Sie den Endnutzer auch in diese Phasen einbeziehen.

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